Ich hab die Unschuld kotzen sehen Teil 3

Endlich ist Teil 3 erhältlich, aber nicht als Buch, sondern als Ebook für alle Reader bzw. für das Iphone oder den IPod-Touch. Und wie es sich für ein gutes Album gehört als einzelne Tracks. Ihr könnt euch jeden Monat auf einen neuen Track freuen.
Ich hab die Unschuld kotzen sehen 3 wird es so nicht als Buch geben !

Kaufen könnt ihr es hier:

 
Track 1
Track 2
Track 3
Track 4
Track 5
noch nicht verfügbar
Track 6
noch nicht verfügbar
Track 7
noch nicht verfügbar
Track 8
noch nicht verfügbar
noch nicht verfügbar

 

 

Das Ebook ist auf jedem Reader lesbar und mit folgender Software auch auf eurem PC: Adobe Digital Edition . Die Version im I-Tunes-Store ist auf dem I-Pod und dem I-Phone lesbar.

 

Hier noch das Vorwort des Autors zu Track 1

Vorwort

Und wie haben sie gebrüllt und mich bekniet. Da unten lagen sie im Staub, aus dem sie alle gewachsen sind und zu dem sie alle bald wieder werden werden und haben gebettelt, geweint und gefleht. Sie wollten mich in ihre Betten zerren, um an mir skurrile Sexualpraktiken auszutesten. Sie haben mich mit Lob und Anerkennung fast in einen literarischen Populisten verwandelt. Das wollte ich nie werden.
„Bitte“, so schallte der Chor der Verzweifelten an mein Ohr, „bitte gib uns das Ende der Trilogie, oh du Messias des künstlich geschwungenen Prügelwortes, schenk uns Ich hab die Unschuld kotzen sehen, Teil 3.“ Da stand ich dann kopfschüttelnd und hirnrotierend vor dem sexu- und intellektuell aufgeladenem Lesevolk und zwar mit zwei aneinandergereihten Ängsten bestückt:

1.Immer, ach für immer werde ich der Typ sein, der die Unschuld hat kotzen sehen.
2.Das Flehen wird nicht nachlassen, oder, wenn es nachläßt, wird es sich in Hass gegen mich verwandeln.

All ihr Flehen und sich wie Pottsäue im Dreck suhlendes Verhalten brachte mich aber nicht zu dem Schritt, einen solchen dritten Teil zu verfassen. Meine eigene Arroganz, die sich in Fachkreisen auch künsterlisches Fortkommen nennt, hielt mich davon ab, wieder einen Reigen kurzer Geschichten zu verfassen, die der klassischen Brisanz der ersten beiden Bücher Genüge getan hätte. Stattdessen verprasste ich meine Tantiemen, für das, was das Leben vergnüglich macht und schrieb weiter feinsinnige Erbauungsliteratur für alle mit Mitgefühl.
Was mich nun aber doch zu dem Schritt bewegt hat? Ein Mädchen? Das liebe (eigentlich aber böse) Geld? Meine Mudda? Die sogenannte Krise? Ich sag mal, irgendwie war es etwas von allem, die Summe der Zufälle meines Autorenlebens ließ diesen dritten Teil zu dem werden, was er schlußendlich geworden ist: Die beste Buch, das ich jemals innerhalb von 2 Stunden geschrieben habe.
Um meiner eigentlichen Existenz als verwirrte und enthronisierte Kultfigur gerecht zu werden, griff ich auf eine Taktik zurück, die schon etliche Popstars vor mir wählten. First tease them, then please them. Also zunächst, mach die Leute heiß und dann zeig ihnen, was der Slogan „Unschuld kotzen“ wirklich bedeutet. Gedacht, geschrieben, fertig.
Ich gehe hier also vor, wie eine Band, die eine Platte herausbringt, die nur aus Hitsingles besteht. Ich hasse Konzeptalben, aber ich liebe Popmusik mit Charakter. Track 1 ist der Opener, der sich in die unterbewußten Gefühlsregionen schleicht, sie langsam öffnet und in gelassener und trotzdem ultrabrutaler Strategie niederschmetterlingt.

Also, seit bereit, dies ist für Euch, für mich, wieder für alle, die es wissen wollen.

In vollendeter Genugtuung,
Ihr Lieblingsautor
Dirk Bernemann